NYC - 01. August 2008

Es ist Freitag und Jen fährt uns zur Zugstation nach New Brunswick. Wir sind zum Lunch mit Rich in NYC verabredet. Der Zug (ca. 15 $/Person) braucht ungefähr eine Stunde, die letzten 30 min geht es wegen Bauarbeiten im Schritttempo. Trotzdem erreichen wir noch rechtzeitig die New York Pennstation (Achtung es gibt zwei, die andere ist in Jersey City, auf der anderen Seite des Hudson). Von dort laufen wir ca 30 min zu unserem Treffpunkt. Rich arbeitet in der 8th Ave. South, er steht schon vor dem Gebäude und wartet auf uns. Wir gehen in ein viel zu schickes Restaurant und Rich bestellt eine Menge leckerer Vorspeisen. Nach diesen sind wir fast schon satt, aber da kommt noch mehr...

Genudelt verlassen wir das Restaurant, verabschieden uns von Rich bis zum Abend (wo wir schon wieder zum Essen verabredet sind) und schlendern den Broadway runter bis zum Empire State Building. Hier wollen wir uns mit einem Arbeitskollegen von Olli treffen. Rainer und seine Familie stehen pünktlich am Treffpunkt. Zusammen gehen wir in ein Café um die Ecke und quatschen gemütlich bei einem leckeren Kaffee.

Die drei begleiten uns anschließend noch zurück zum Empire State Building, aber dann trennen sich unsere Wege. Wir gehen rein und fahren hoch. Obwohl es schon später Nachmittag ist, müssen wir noch fast eine ganze Stunde vor den einzelnen Fahrstühlen anstehen. Ja, nach dem 11. September kann sich das Empire State Building wieder als höchstes Gebäude von New York City’s rühmen. Das merkt man auch am Menschenandrang.

Endlich sind wir oben und der Ausblick ist berauschend. Man kann sogar die neuen künstlichen Wasserfälle an der Brooklyn Bridge sehen und die kleine Statue of Liberty. Nach einer Stunde gucken und fotografieren, müssen wir aber wieder los. Wir fahren mit dem Taxi zum „Rosa Mexicano“, einem sehr guten mexikanischen Restaurant, wo wir mit Jen und Rich verabredet sind. Es ist voll, aber wir haben einen Tisch reserviert. Es gibt am Tisch zubereitete Guacomole und lecker Margaritas. Rich und Jen werden natürlich von uns eingeladen - als kleines Dankeschön für die großartige Unterstützung bei der Camper-Restaurierung.

Auf der Taxifahrt zur Penn Station stecken wir leider im Stau fest und verpassen unseren Zug zurück nach Jersey um eine Minute. Der nächste fährt leider erst eine Stunde später. Diese verbringen wir auf der großen Freitreppe gegenüber des Madison Square Garden und beobachten dabei ein Team bei Modeaufnahmen. Der Zug bringt uns dann sicher und müde zurück nach New Brunswick, von wo wir dann noch eine halbe Stunde mit dem Auto nach Hillsborough fahren müssen. Geschafft -ein langer und wunderschöner Tag in NYC endet in einem gemütlichen Camperbett.

NYC - 7. August 2008

Nachdem wir uns beim brasilianischen Barbecue mit Vicky und Joe den Bauch vollgeschlagen haben, fahren wir wie geplant nach NYC, um die Stadt bei Nacht zu erleben. Zuerst geht es zum und durch den Central Park. Von oben zieht dieser schon riesig aus, wenn man daran entlang fährt merkt man erst einmal wie riesig er wirklich ist. Im Sommer gibt es hier Konzerte und Performances for free. Sollte man sich nicht entgehen lassen.

Weiter geht’s zum taghellen Time Square. Dort ist nachts um 1 noch die Hölle los. Wir fahren weiter nach Süden ins Greenwich Village, den ältesten Teil der City. Hier in der Christopher Street wurde der Christopher Street Day ins Leben gerufen. Durch diese fahren wir dann auch gleich. Von dort über den West Side Highway in den Financial District und direkt am Ground Zero vorbei. Alles ist eine riesige eingezäunte Baustelle. Man kann sich nur ungefähr vorstellen, welchen Platz die Twin Towers damals ausfüllten. Auf jeden Fall ist die Skyline nicht mal mehr halb so beeindruckend ohne sie. Wir fahren durch die Wall Street und vorbei am „Bull“ dem Wahrzeichen der amerikanischen Börse.

Unser Rückweg in den Norden führt uns an der Brooklyn und der Manhatten Bridge vorbei. By the way, die Straßen von Manhatten sind wirklich extrem schlecht. Wir merken das umso mehr, als wir ohne Camper hinten drauf und mit extra Federblättern eine besonders schlechte Dämpfung haben.

Jetzt fahren wir auf die Grand Central Station zu und darum herum, am City Corp Center vorbei und natürlich an Bine’s Lieblingsgebäude – dem Lipstick Building.

Die Suche nach dem Eingang vom Holland Tunnel bereitet uns einige Schwierigkeiten, aber schließlich finden wir ihn doch und dann geht es nach Hause.

NYC - 9. August 2008

Wir haben Karten für die Sonic Vision Show im Museum of National History in NYC. Mit dem Zug fahren wir von Clifton bis zur Penn Station und von dort mit der Subway bis zur 81. Strasse, direkt zum Museum. Die Show wurde von Moby inszeniert. Wir sitzen in der Halbkugel des Hayden Planetariums und werden mit Musik von U2, David Bowie, Prodegy und natürlich Moby selbst sowie visuellen Effekten bestrahlt. Es ist fantastisch. Teilweise so, als ob man in der Achterbahn sitzt, dann befindet man sich plötzlich in einer Kirchenkuppel.

Nach der Show spazieren wir gemütlich durch den Central Park, wo noch erstaunlich viele Leute sitzen, joggen oder in Pferdekutschen herumfahren, bis zum Columbus Plaza. Hier kann man wunderbar von einer Parkbank aus die Leute beobachten. Von dort fahren wir wieder mit der Subway zurück zur Penn Station und von dort nach Clifton...

Übrigens, die U-Bahn in New York City ist nicht gerade übersichtlich und schon gar nicht, wenn Strecken wegen Bauarbeiten gesperrt sind. Hinzu kommt, dass es hier unten keine Aircon gibt. Die Luft steht und das sind unsere Erfahrungen um Mitternacht. Wie mag es da wohl erst in der Rush Hour sein...