Panama

Panama wird durch die beiden Länder Costa Rica im Osten und Kolumbien im Westen begrenzt. Im Norden befindet sich die Karibik und im Süden der Atlantik. Beide sind durch den weltberühmten Panamakanal verbunden. Dieser durchbricht die von Westen nach Osten verlaufenden Kordilleren mit dem höchsten Berg, dem Vulkan Barú. An beiden Küsten ist das Land flach und das Klima heiß. Die meisten Menschen des rund 3,3 Mio. Einwohner starken Landes, leben entlang des Panamakanals und setzen sich vor allem aus Mestizen, Schwarzen und Mulatten zusammen. Die Landessprache ist spanisch und die Währung eigentlich der Balboa, welcher allerdings gleich zu setzten ist mit dem US-Dollar, denn es existieren lediglich Balboa Münzen.

Als ehemalige spanische Kolonie und später Teil Großkolumbiens, spaltete sich Panama 1903 mit Hilfe der USA ab. Dafür bekam die USA das Recht, den Panamakanal zu bauen und auch dessen Hoheitsrechte. 1999 übergab die USA das gesamte Gebiet und alle Rechte des renditestarken Kanals an Panama. Der Kanal als Haupteinnahmequelle des Landes, soll nun ausgebaut werden, um jährlich mehr als nur 14.000 Schiffe passieren zu lassen. Ähnlich wie Costa Rica, sind die Lebensmittel auch in Panama etwas teurer, doch die Eintrittspreise zu den Sehenswürdigkeiten sind eher moderat.

Die Panamericana verbindet eigentlich Nordamerika mit Südamerika, doch im Grenzgebiet zwischen Panama und Kolumbien ist sie durch das Darien Gap oder Tapón del Darién unterbrochen, welches eine Verschiffung des Autos unausweichlich macht.