Kolumbien

Kolumbien – unser erstes südamerikanisches Land – wurde nach seinem Entdecker, Christoph Kolumbus benannt, der Kolumbien selbst nie betrat. Vor der Eroberung durch die Spanier war das Land durch indianische Hochkulturen wie die Muisca oder Tayrona bevölkert. Sie verstanden sich u. a. besonders gut auf die Goldschmiedekunst. In der Hauptstadt Bogotá mit rund 7 Mio. Einwohnern, gleichzeitig wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes, befindet sich heute das berühmte Goldmuseum - Museo del Oro. Drei Bergketten der Anden durchziehen den westlichen Teil Kolumbiens. Die karibische Küste, mit Ausnahme der Sierra Nevada Santa Marta, höchstes Küstengebirge der Welt, ist flach und trocken, der östliche Teil des Landes flach, sumpfig und im Süden mit Regenwald bedeckt (Amazonasregion). Ca. 42 Mio. Menschen leben auf einer Fläche die ungefähr viermal größer ist, als Deutschland. Die Amtssprache ist Spanisch und die Landeswährung der kolumbianische Peso.

Kolumbien ist größter Nelkenproduzent weltweit, auch bei Smaragden und Guadua-Holz ist es führend, vom Kokain mal ganz abgesehen. Weiterhin werden vor allem Kaffee, Bananen und Kartoffeln produziert. Kolumbiens letzter Präsident Alvaro Uribe trug in seinen 8 Jahren Amtszeit verstärkt zur Sicherheit im Land bei, was für uns spürbar war. Die großen Strassen Kolumbiens sind asphaltiert, wofür eine nicht ganz preiswerte Maut verlangt wird. Wir waren sehr von der Herzlichkeit der Kolumbianer beeindruckt sowie von den wirklich traumhaften Landschaften und schönen Kolonialstädten.