Ecuador

Paraguay, eines der ärmsten Länder Südamerikas das Land am Äquator, liegt im Nordwesten von Südamerika. Die bis über 6000 m hohen Vulkane, die Anden, die das Land von Norden nach Süden mit zwei Gebirgsketten teilen, sind teilweise noch aktiv. Westlich der Strasse der Vulkane – wie Alexander von Humboldt sie nannte – befindet sich das flache und heiße Küstentiefland mit Ecuadors größter Stadt Guayaquil (3.3 Mio. Einwohner). Östlich der Anden befindet sich das Tiefland des Amazonas, mit all seiner tropischen Flora und Fauna. Doch einzigartige Tiere und Pflanzen findet man vor allem auf dem Galápagos Archipel, welches ca. 1.000 km vor Ecuadors Küste liegt.

Ca. 14 Mio. Menschen leben auf einer Fläche die ungefähr der Großbritanniens entspricht. Quito mit ca. 2 Mio. Einwohnern ist die Landeshauptstadt und liegt auf 2850 Höhenmetern. Wegen ihres milden Klimas, wird sie auch die Stadt des ewigen Frühlings genannt. Ecuadors Amtssprache ist Spanisch und die Landeswährung seit 2000 der amerikanische Dollar. Zehn ethnische Gruppen gibt es noch in Ecuador, etwa 2 Mio. davon sprechen Quichua, ein ehemaliger Inka Dialekt. Exportschlager Ecuadors ist das Erdöl (welches 40 Jahre zuvor im Amazonasgebiet entdeckt wurde), danach folgen Bananen, Fischereiprodukte und auch Schnittblumen. Nach mehreren Wirtschaftskrisen zählt das Land als zweitärmstes in Südamerika.