Peru

Peru liegt im Westen von Südamerika. Das knapp 1.300.000 km² große Land, unterteilt sich in drei verschiedene Vegetationszonen. Da gibt es einmal die Küste, die vorwiegend aus Sandwüste besteht. Nur durch Bewässerung aus den Anden – wie es schon die Urvölker taten – ist hier Landwirtschaft möglich. Ganz im Süden befindet sich sogar die trockenste Wüste der Erde (Atacama). Die Anden oder Sierra mit ihren über 6.000 m hohen Gipfeln durchtrennen Peru von Norden nach Süden. Hier leben die ärmsten Menschen des Landes, doch landschaftlich hat Peru in dieser Region am meisten zu bieten. Unter anderem die berühmte Cordillera Blanca mit Perus höchstem Berg dem 6.768 m hohen Huascarán. Und schließlich das Amazonasgebiet mit Regen- und Nebelwald.

Peru hat ca. 30 Mio. Einwohner. Ungefähr ein Drittel lebt aufgrund der großen Landflucht in und um der Hauptstadt Lima, um die sich riesige Slums gebildet haben. Vor allem die indigene Bevölkerung, deren Anteil in Peru sehr hoch ist, lebt unterhalb der Armutsgrenze. Neben Spanisch wird auch weit verbreitet Quechua und das Aymara gesprochen. Die Währung Perus ist der Nuevo Sol.

Die Panamericana sowie weitere Hauptstrassen Perus sind in ausgezeichnetem Zustand. Durch die hohe Armut gibt es wenig private Autos und man sieht meist Busse, Collectivos oder Tuk-Tuks. Leider bestimmt den Verkehr auch hier ein rücksichtsloses Fahren mit permanenter Huperei. Müll wird regelmäßig aus den Fahrzeugen geworfen und bedeckt besonders an der Küste die Landschaft. Das heutige Peru ist die Zentralregion der einstigen Hochkultur der Inka. Die bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten sind die einstige Hauptstadt Cusco, das mittlerweile sehr teure Machu Picchu, das noch als Geheimtipp geltende Kuélap, der touristisch überlaufene Titicacasee, die Nascalinien sowie die Nationalparks im Amazonasbecken.