Uruguay

Uruguay ist das kleinste spanischsprechende Land Südamerikas. Es ist flächenmäßig ca. halb so groß wie Deutschland, hat aber gerade einmal 3,5 Millionen Einwohner. In der Hauptstadt Montevideo leben fast die Hälfte davon (1,5 Mio) und hier befindet sich auch der Großteil der touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes. Uruguay grenzt an Brasilien, Argentinien und hat zugleich eine 600 km lange Küste am Altantik und dem Rio de la Plata. Das Land ist sehr flach - die Verlängerung der argentinischen Pampa. Seine höchste Erhebung ist der Cerro Catedral mit 514 m ansonsten ist es von Hügel- und weiten Graslandschaften geprägt. Durch das Land fließen zahlreiche Flüsse. Sie münden fast alle in den „Uruguay“ und in den „Negro“. Im Zentrum Uruguays befindet sich der „Rio-Negro-Stausee“.

Bereits um 10.000 vor Christus war das Gebiet des heutigen Uruguays besiedelt. Portugiesen hatten Ende des 17. JH die Vorherrschaft und erst 1825 konnte Uruguay, in einem mehrjährigen Krieg gegen Brasilien, seine Unabhängigkeit erlangen. Heute setzt sich die Bevölkerung Uruguays aus den Nachkommen spanischer, italienischer und deutschsprachiger Einwanderer (ca. 90 %), Mestizen (8 %) und den Nachfahren afrikanischer Sklaven (4 %), zusammen. Die indianischen Ureinwohner wie die Charrúas oder Guanaes wurden im 19. JH komplett ausgerottet.

Die Haupteinnahmequelle des Landes sind Landwirtschaft, Viehzucht. Uruguay exportiert Wolle, Leder und Fleisch. Der „Uruguayische Peso“ ist die offizielle Währung des Landes. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch.